Mardi, 3 septembre 2019

Es ist Zeit für mehr Berner Grünliberale im Bundeshaus

Wer Grünliberale wählt, wählt konsequenten Umwelt- und Klimaschutz, eine offene, liberale Schweiz sowie Wettbewerb und Innovation. Die glp will bei den Wahlen am 20. Oktober im Kanton Bern einen Nationalratssitz dazugewinnen, sowie mit Kathrin Bertschy die progressiven, ökologischen Kräfte im Ständerat stärken und die massive Untervertretung der Frauen im Stöckli korrigieren.

«Wir wollen die Schweiz zur Vorreiterin beim Klimaschutz machen, den Fachkräftemangel mit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bekämpfen und mehr Innovation und Wettbewerb ermöglichen. Dafür braucht es mehr Grünliberale im Bundeshaus», sagte Casimir von Arx, Präsident der Grünliberalen Kanton Bern, an der heutigen Pressekonferenz. Die glp Kanton Bern tritt mit 36 Frauen und 36 Männern auf drei starken Listen (1) zu den Wahlen an:

  • Liste 15: Grünliberale
  • Liste 16: Junge Grünliberale
  • Liste 17: Grünliberale KMU

 

 

Es ist Zeit, die Umwelt und das Klima zu schützen!

«Wir wollen eine Schweiz, die Vorreiterin beim Klimaschutz ist. Die Grünliberalen sehen eine Pionierrolle der Schweiz als Chance für die Wirtschaft und um die natürlichen Lebensgrundlagen und die Biodiversität wirksam schützen», so die Berner Stadträtin Melanie Mettler. Es braucht ein ambitioniertes Inlandziel – die Grünliberalen fordern mit ihrer Strategie «Cool down 2040» (2) Netto Null bis 2040. Eine umfassende Klimaabgabe auf fossilen Energieträgern schafft die richtigen Anreize, die Klimarückzahlung belohnt klimafreundliches Verhalten. Quartiere und Gebäude werden zu intelligenten Kraftwerken. Auf der Strasse sind bis 2040 sämtliche Fahrzeuge mit erneuerbaren Energien unterwegs, unter anderem dank einer ökologischen Reform der Motorfahrzeugsteuern wie im Kanton Bern.

 

 

Es ist Zeit für die offene, liberale Schweiz!

Die Grünliberalen stehen für eine offene und liberale Schweiz. Gegen aussen ist die rasche Unterzeichnung des Rahmenabkommens mit der EU zentral. Gegen innen die Umsetzung des glp-Vorstosses für die «Ehe für alle». Insbesondere braucht es aber Massnahmen, damit die Schweiz ihr Potential an gut ausgebildeten Fachkräften besser nutzen kann. «Die Grünliberalen stehen für eine deutliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Einführung der Individualbesteuerung», meinte Grossrat Michael Köpfli.

 

 

Es ist Zeit für Wettbewerb und Innovation!

«Die Grünliberalen wollen eine Schweiz, die mit Pioniergeist vorangeht. Wir wollen mehr Innovation statt Protektionismus, mehr Wettbewerb statt ausufernde Staatsunternehmen und mehr Intelligenz statt Asphalt und Beton», so fasste Parteipräsident Jürg Grossen sein Referat zusammen. Dafür müssen neue Geschäftsmodelle und die Digitalisierung endlich als Chance erkannt werden, statt sie per Gesetz zurückzubinden. Staatsunternehmen sollen sich auf den Service public fokussieren und nicht immer mehr in private Märkte vordringen. Und schliesslich soll der Staat sein Geld in intelligente Verkehrs- und Energiesysteme investieren und nicht Milliarden in Asphalt, Beton und Kupferleitungen verbauen.

 

 

Es ist Zeit für mehr Grünliberale auch im Ständerat!

Die Ökonomin und langjährige Vertreterin der Grünliberalen in der Wirtschaftskommission des Nationalrats will die ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige, progressive Stimme der Grünliberalen im Ständerat wahrnehmen. «Eine gute Demokratie braucht zudem eine repräsentative Vertretung von Mann und Frau, von Stadt und Land sowie von Alt und Jung – auch im Ständerat», stellte Ständeratskandidatin Kathrin Bertschy fest. Die jetzige Zusammensetzung ist unter diesen Gesichtspunkten ungenügend. Auch inhaltlich täte dem Ständerat eine Kurskorrektur gut: Bertschy möchte den Ständerat mit dem Slogan «Bewegen statt Stillstehen» auffrischen – es ist Zeit für eine progressive und ökologische Berner Vertreterin im Ständerat. (3)